Dienstag, 20. Januar 2015

Drei Schwestern zum Verlieben von Bea Jürgens

Iris, Gina und Nadja sind Arbeitskolleginnen in der St. Barbara-Klinik. Jedoch sind sie auch beste Freundinnen was den Arbeitsalltag erleichtert. Trotz der stressigen Arbeit in den Stationen kommen die drei mit einer Portion Humor und Witz durch den Tag. Die drei Frauen sind jedoch vom Charakter her sehr unterschiedlich.


Iris ist der Ruhepol der Freundinnen. sie ist zudem liebevoll und gutmütig. Es dauert ein wenig sie aus der Fassung zu bringen. Ebenso liebenswert ist Gina. Sie ähnelt Iris im Wesen. Manchmal gerät sie jedoch in Konfliktsituationen und muss sich aus denen wieder hinausmanövrieren.
Die Letzte im Bunde - Nadja hat ein anderes Wesen. Sie ist zielstrebig und geht anders mit den Patienten um. Wahrscheinlich verstehen sich die drei aufgrund der unterschiedlichen Charaktere so gut miteinander, denn Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.


Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die Story gut. Es spiegelt das stressige Krankenhausleben und seine Abläufe gut wieder. Wer schon einmal stationär im Krankenhaus war, wird viele Abläufe kennen.


Alles in allem ein Buch zum weiterempfehlen.

Verflixt, vertauscht, verliebt von Natalie Standiford

Scarlet und Lavender haben eigentlich nichts miteinander zu tun und sind sehr verschieden. Scarlet ist das angesagte Mädchen an der Schule, alle orientieren sich nach ihr. Trotzallem ist sie eine gute Schülerin und eine tolle Sportlerin. Sie weiß was angesagt ist und das was sie sich in den Kopf gesetzt hat, bekommt sie auch.


Lavender ist das Gegenteil von Scarlet. Sie ist vom Erscheinugnsbild eher Typ graue Maus. Sie hat kaum Freunde, glaubt aber auch nicht das sie wirklich welche benötigt und um die Stichelein ihrer Mitschüler zu ertragen hat sie sich mit sich selbt arrangiert und lebt fortan in ihrer eigenen kleinen Welt.


Beide Mädchen führt das Schicksal zusammen, als sie plötzlich einen Tag nach ihrem Geburstag (der ist bei beiden am gleichen Tag) die Körper getauscht haben. Eine Welt bricht zusammen.


Das Buch ist flüssig geschrieben und es macht Spaß es zu lesen. Das Buch schwenkt zwischen Scarlet und Lavender hin und her und beschreibt die Konflikte der beiden.

Es war interessant zu erleben wie die beiden Mädchen die einzelnen Situationen meistern und erkennen welches Leben sie vorher geführt haben. Sie lernen die Kleinigkeiten des Alltags zu liebe und schätzen.


Ein Buch was sich eher an jüngere Leser richtet, doch auch ältere Leser haben an diesem Buch kurzweiliges Vergnügen!

Die Küchenfee von Stella Conrad

Lilli Berger ist glücklich! Glücklich in ihrem Job als Köchin im Restaurant Camleot mit tollen geregelten Arbeitszeiten und auch glücklich im privaten Bereich mit ihrem Mann Armin und den beiden Kindern Kati und Svenja.

Eines Tages belauscht sie ganz zufällig ein Gespräch ihrer Chefin. Sie will schon gehen, als sie plötzlich ihren Namen vernimmt. Nun bleibt sie und belauscht das Gespräch. Tausend Gedanken kommen ihr in den Sinn und sie kann nicht glauben was sie da hört! Ihre Chefin hat ein Verhältnis mit ihrem geliebten Armin und das schon seit mehreren Jahren!! Wütend und enttäuscht kündigt Lilli ihr Arbeitsverhältnis im Camelot und wirft Armin aus dem gemeinsamen Haus.


Nach Tagen der Trauer und des Selbstmitleids beschließt Lilli nach einem Gespräch mit iherer Tochter Kati wieder am normalen Leben teilzuhaben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Gina versucht sie sich unter dem Namen "Lillis Schlemmereien" selbständig zu machen. Ein Auf und Ab beginnt in Lillis Gefühlswelt.


Ich finde der Roman ist zauberhaft geschrieben. Wenn man angefangen hat, möchte man ihn fast nicht mehr aus der Hand legen. Man fühlt sofort mit Lilli. Der Roman ist lustig und lebhaft geschrieben. Ich empfehle ihn auf jeden Fall weiter!

Klasse ist auch noch das am Ende des Buches Rezepte von Lilli zum Nachkochen bereit stehen.